Räume kühl halten: 9 Tipps bei Sommerhitze

30.07.2018

Wenn das Thermometer im Sommer wochenlang über der 30-Grad-Marke bleibt, wird es auch in der Wohnung schnell warm. Mit diesen Tipps lässt sich die Sommerhitze gut ertragen. Und das auch ohne teure Klimageräte, die meist eine hohe Stromrechnung, aber wenig Kühlung bringen.

1. Heiße Luft draußen halten

Ab spätestens 9 Uhr morgens die Fenster schließen und die Sommerhitze gar nicht erst in die Wohnung lassen. Oft gehörter Einwand: Aber es wird doch so stickig! Dann besser mit einem Ventilator für einen kühlende Luftzug sorgen, als die Fenster öffnen. Moderne Geräte mit Energiesparmotoren glänzen mit besonders niedrigem Stromverbrauch. Wer bei 33 Grad Außentemperatur die Fenster öffnet, holt sich die 33 Grad warme Luft in die Wohnung. Wände, Böden und Möbel nehmen die Wärme auf und speichern sie. Mit der Zeit lässt sich die gespeicherte Wärme auch durch intensives Lüften morgens oder nachts nur noch schwer aus der Wohnung bringen. Erst bei der nächsten längeren Schlechtwetterphase kühlen die Räume wieder auf Normaltemperatur ab.

2. Sonnenstrahlen stoppen

Ein Hauptgrund für Überhitzung ist die Sonne, die durch Fenster sowie Balkon- und Terrassentüren scheint. Fenster- und Rollläden, Markisen und Jalousien reduzieren die Wärmeeinstrahlung um bis zu 90 Prozent. Gardinen schützen kaum, besser eignen sich Innenrollos oder lichtundurchlässige Vorhänge. Wärmeschutzverglasung oder -folie empfehlen sich für Fenster, die sich nicht beschatten lassen.

3. Kellerfenster schließen

Der Keller ist jetzt einer der kühlsten Orte. Wer denkt, das wäre eine gute Zeit um auch mal das Untergeschoss zu lüften, der holt sich erst recht Feuchtigkeit und meist auch Schimmel ins Haus. Grund: Im Sommer ist die Außenluft oft sehr feucht, wie etwa nach einem Gewitter. Diese kondensiert dann an den kühlen Kellerwänden zu Wasser.

4. Flüssiggasheizung checken

Weil wir gerade im Keller sind: Im Sommer steht die Flüssiggasheizung still, dann ist der beste Zeitpunkt um das Heizsystem von einem Fachmann warten zu lassen. Das senkt die Energiekosten und verlängert die Lebensdauer. Ein Termin für den Heizungscheck ist jetzt schnell und zu einem guten Preis zu bekommen!

5. Licht und Elektrogeräte ausschalten

Alle elektrischen Geräte und Lampen entwickeln Wärme, wenn sie in Betrieb sind. Deshalb nicht benötigtes Licht, Fernseher, Hi-Fi-Anlagen, Computer und andere Stromverbraucher am besten ganz abschalten.

6. Leicht essen, viel trinken

Im Sommer kann die Küche ruhig kalt bleiben. Leichte, fettarme Speisen wie Salate oder sommerliches Fingerfood schmecken an heißen Tagen besser als schweres, deftiges Essen. Lieber fünf kleine statt drei üppige Mahlzeiten essen. Frisches Obst und Gemüse versorgen den Körper mit Vitaminen und Mineralstoffen. An heißen Tagen steigt der Flüssigkeitsbedarf leicht aufs Doppelte. Frisches Leitungs- oder Mineralwasser, Saftschorlen, Kräutertees, selbst gemachte Limonaden und Smoothies erfrischen besser als zuckersüße Softdrinks.

7. Körper erfrischen

Auch ohne Freibad und Badesee: Frisches Wasser und eine kalte Dusche bringen den Kreislauf in Schwung und spart Energie für die Erwärmung des Wassers. Wer gern länger duscht, der halbiert seinen Wasserverbrauch mit einem Sparduschkopf. Die Warmwassertemperatur im Sommer unter 55 Grad Celsius herunterzuregeln, ist keine gute Idee: Legionellen und andere gesundheitsschädliche Bakterien könnten sich im Hausleitungsnetz ausbreiten. Bevor das Leitungswasser nach den großen Ferien oder längerer Abwesenheit wieder getrunken wird, die Rohre erst einmal mit heißem Wasser einige Minuten durchspülen,.

8. Richtig lüften

Wer es in den eigenen vier Wände kühl haben will, lüftet dann, wenn es draußen nicht mehr so heiß ist. In den frühen Morgenstunden und am späten Abend alle Fenster weit öffnen, damit die tagsüber aufgestaute Wärme abzieht. Bei mehrgeschossigen Wohnungen und Häusern den Kamineffekt nutzen: Im Erdgeschoss Fenster und Türen öffnen, die warme Luft steigt nach oben, entweicht durch die offenen Dachfenster, kalte Luft strömt von unten nach.

9. Nachts gut schlafen

Fenster nachts möglichst ganz öffnen. Eine mit kaltem Wasser gefüllte Wärmflasche kühlt das Bett vor. Mutige legen den Schlafanzug vorm Zubettgehen in den Kühlschrank oder kurz ins Gefrierfach. Auch ein feuchtes Tuch im Nacken oder auf der Stirn bringt Kühlung in der Nacht.

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