Private Haushalte verbrauchen mehr Energie

12.03.2018

Statistisches Bundesamt: Haushalte verbrauchen mehr Energie

Die Energiespar- und Effizienzbemühungen der privaten Haushalte in Deutschland kommen nicht wirklich voran. Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) kletterte deren Energieverbrauch im Vergleich zum Vorjahr um 1,9 Prozent (2015) und um 1,4 Prozent (2016). Der Anstieg ist in erster Linie darauf zurückzuführen, dass die Haushalte mehr Energie für Raumwärme nutzten. Insgesamt 665 Milliarden Kilowattstunden (kWh) Energie haben die deutschen Haushalte im Jahr 2016 verbraucht. 70,3 Prozent der Energie benötigte auf die Heizung, 14 Prozent die Warmwasserbereitung. Haushaltsgeräte wie zum Beispiel Fernseher verbrauchten 8,4 Prozent der Energie, der Bereich Kochen, Trocknen, Bügeln 5,7 Prozent und die Beleuchtung 1,5 Prozent. Im Vergleich zu 2010 blieb der Energieverbrauch der Haushalte fast konstant, der Einsatz der genutzten Energieträger entwickelte sich jedoch unterschiedlich. Die Haushalte nutzten weniger Heizöl (-11,7 Prozent) und Strom (-7,9 Prozent), dafür aber mehr Gas (+5,4 Prozent) und mehr erneuerbare Energien (+18,1 Prozent). Trotzdem blieb der Anteil der Erneuerbaren 2016 mit 13,5 Prozent am gesamten Energieverbrauch bescheiden, im Jahr 2010 waren es bereits 11,3 Prozent gewesen. Beim Energieverbrauch der deutschen Haushalte wird der Kraftstoffverbrauch für die private Autonutzung nicht mitgerechnet.

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