Energieeffizienz kein Kostentreiber beim Wohnungsbau

03.04.2018

Gutachten des Instituts für technische Gebäudeausrüstung belegt: Energieeffizienz kein Kostentreiber beim Wohnungsbau

Energetische Anforderungen sind kein Kostentreiber für bezahlbaren Wohnungsbau, wie oft behauptet wird. Das belegt ein aktuelles Gutachten des Instituts für technische Gebäudeausrüstung (iTG Dresden). Das Gebäudeenergierecht war in den Jahren 2000 bis 2014 nur für 6 Prozent der insgesamt 36 Prozent Baukostensteigerungen verantwortlich. Der überwiegende Teil der restlichen 30 Prozent der Kosten stammte aus anderen Anforderungen an die Gebäude. Mit Einführung der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2016 stiegen die Investitionen in energiebedingte Bauteile maximal noch einmal um rund 3 Prozent. Entscheidender Engpassfaktor für mehr bezahlbaren Wohnungsneubau sei in vielen Regionen und Städten nicht das Energierecht, sondern der Mangel an geeigneten Flächen und mangelnde Bebauung vorhandener Grundstücke. Dazu wurden weitere einundvierzig nicht energiebedingte Faktoren identifiziert, die zum Preisanstieg der vergangenen Jahre beitrugen. Laut den Autoren des Gutachtens beweist die Baupraxis, dass über die EnEV 2016 hinausgehende energetische Standards unkompliziert und mit marktüblichen Technologien problemlos erreichbar sind. Höhere energetische Standards können sogar günstiger erreicht werden, wenn zum Beispiel Flüssiggas-Heizungstechnik und Gebäudegestaltung intelligent kombiniert und Fördermittel in Anspruch genommen werden.

Mehr Infos finden Sie hier im BEE-Kurzgutachten.

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