Klimawandel

„Lösungen für den Klimawandel werden nicht nur in Forschungszentren und Labors gefunden, sondern entstehen auch durch den Innovationsgeist jener Menschen, die am stärksten von diesem Wandel betroffen sind. Viele Gemeinschaften und Unternehmen sowie lokale und nationale Regierungen, auch in Entwicklungsländern, zeigen uns schon heute den Weg in eine CO₂-neutrale Welt. Diese Anstrengungen müssen nun auf globaler Ebene ausgebaut werden. Klimagerechtigkeit verlangt außerdem, dass jene wohlhabenderen Länder, die zum größten Teil für die Zunahme der Treibhausgase verantwortlich sind und auch die damit verbundenen Gewinne eingestrichen haben, den ärmeren Nationen dabei helfen, sich an die Klimaveränderungen anzupassen.“[Kofi Annan, ehemaliger UN-Generalsekretär in einem Sonderbeitrag in der Süddeutschen Zeitung, 24. Januar 2014]

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Der Klimawandel  ist nicht nur eine Umweltfrage, wie zu viele Menschen immer noch glauben, sondern er ist eine allumfassende Bedrohung, da er die Produktions- und Lebensbedingungen stark verändern wird.

Verantwortlich für den Klimawandel sind Treibhausgas-Emissionen, wie Kohlenstoffdioxid, Methan, Lachgas und Industriegase, die seit Beginn der Industrialisierung in großen Mengen in die Atmosphäre ausgestoßen wurden. Ursächlich sind vor allem die Verbrennung von fossilen Kraftstoffen wir Kohle, Gas und Öl, aber auch die Abholzung von Wäldern, die Intensive Nutzung von Böden. In der Folge erwärmte sich die Erde bereits um etwa 1 Grad Celsius. Der Weltklimarat schätzt, dass sich die Oberflächentemperatur der Erde bis Ende des Jahrhunderts um durchschnittlich weitere 4 Grad Celsius erwärmt haben wird. Die Weltgemeinschaft hat sich darauf geeinigt, dass eine Erwärmung auf 2 Grad Celsius beschränkt werden muss, um katastrophale Folgen zu verhindern. Die Folgen des Klimawandels sind folglich weitreichend.

Laut Kofi Annan müsste der Erderwärmung „die gleiche Aufmerksamkeit gewidmet werden wie Kriegen, Armut und der Verbreitung von Massenvernichtungswaffen. Es wird zunehmend deutlich, dass uns die Verringerung von Emissionen heute billiger kommt als später der Kampf gegen ihre Folgen.“ [Kofi Annan, ehemaliger UN-Generalsekretär im November 2006 in der Stuttgarter Zeitung]

Zu diesem Zweck wurde bereits 1997 mit dem Kyoto Protokoll ein völkerrechtlich verbindliches Abkommen geschaffen, das die Treibhausgasemissionen von einigen emissionsintensiven Branchen in Industrieländern reguliert.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, den Klimawandel einzudämmen. Die wichtigsten Maßnahmen sind:

  • Vermeidung von Treibhausgasemissionen durch maximale Energie- und Materialeffizienz, Veränderung der Konsumgewohnheiten, Bezug von regionalen Waren und regionale Wertschöpfungsketten;
  • Energieerzeugung aus nachhaltigen Erneuerbaren Energiequellen (Wind, Wasser, Sonne) anstelle von fossilen Energieträger;
  • Reduzierung von Treibhausgasen in der Atmosphäre durch sogenannte Kohlenstoffsenken. Hier wird CO2 aus der Luft beispielweise in Form von Biomasse oder in Böden gespeichert.

Ein zentrales Element dieser Maßnahmen ist die Tatsache, dass der Treibhauseffekt ein globales Phänomen ist, da die Verteilung der Treibhausgase in der Atmosphäre in etwa gleich ist. Daher spielt es keine Rolle, wo auf der Welt Treibhausgase eingespart oder gespeichert werden. Im oben genannten völkerrechtlich verbindlichen Kyoto Protokoll wurde daher festgelegt, dass sogenannte Klimaschutzprojekte, die Treibhausgasemissionen vermeiden oder speichern, dort stattfinden können, wo sie am wirtschaftlichsten sind.

Daher finden viele Projekte in Schwellen- und Entwicklungsländern statt, weil hier das Potential der Einsparungen durch neue Technologien noch sehr hoch ist und diese wesentlich kostengünstiger eingesetzt werden können. Die Initiatoren der Klimaschutzprojekte erhalten für ihr Engagement Emissionsgutschriften, die in Form von Emissionszertifikaten gehandelt werden können. Dieser Mechanismus trägt dazu bei, dass Emissionsminderungen dort realisiert werden, wo die Kosten am geringsten sind, sprich wo pro Euro am meisten CO2 eingespart werden kann. Außerdem trägt der Emissionshandel wesentlich zum Transfer von sauberen Technologien in Schwellen- und Entwicklungsländer und einer nachhaltigen Entwicklung der dortigen Energiesektoren bei.

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