Damit’s mollig warm bleibt

Spar-Tipps für den Winter
Spar-Tipps für den Winter

Unsere Tipps helfen, dass es bei Ihnen zu Hause auch in der kalten Jahreszeit gemütlich und warm bleibt. Das spart Energie, jede Menge Heizkosten und schont die Umwelt.

Heizung runterfahren
Nachts braucht es in den Wohnräumen nicht so warm zu sein wie abends beim Essen oder Fernsehgucken. Die Raumtemperatur nicht mehr als fünf Grad senken, sonst wird das Aufheizen am nächsten Tag teuer.
Kosten: umsonst.

Wärme frei lassen
Wenn Heizkörper hinter langen Vorhängen oder Möbeln versteckt liegen, wird es hinterm Vorhang zwar mollig warm. Weil dadurch das Thermostatventil die Wärmezufuhr abstellt, bleibt der Rest des Raumes aber kühl. Folge: Die Bewohner drehen den Regler auf. Besser Heizkörper freiräumen, Vorhänge öffnen, Möbel wegrücken, Heizkörperverkleidungen abnehmen.
Kosten: umsonst.

Heizung checken
Wer seine Heizanlage jährlich warten lässt, spart rund fünf Prozent Heizkosten. Schlecht eingestellte Brenner erhöhen den Energieverbrauch. Ebenfalls empfehlenswert: ein hydraulischer Abgleich, der für die gleichmäßige Verteilung der Wärme in den Heizkörpern sorgt.
Kosten: Wartung ab 80 Euro. Hydraulischer Abgleich je nach Arbeitsaufwand zwischen 1 und 6 Euro pro Quadratmeter.

Luken dicht
Fenster oder Rollläden abends schließen – das hält die Wärme im Haus.
Kosten: umsonst.

Räume warm halten
Feuchtigkeit kondensiert an kalten Wänden: Schimmelgefahr! Deshalb auch ungenutzte Räume und das Schlafzimmer tagsüber auf 16 bis 18 Grad heizen. Türen von
beheizten Räumen geschlossen halten. Kosten: umsonst.

Heizkörper abregeln
Thermostatventile an Heizkörpern sparen rund 15 Prozent Heizkosten und sorgen in jedem Raum für die ideale Temperatur. Elektronische Thermostatventile lassen sich für jeden Raum einzeln und je nach dem persönlichen Wärmebedürfnis auf individuelle Heizzeiten programmieren.
Ersparnis: weitere 13 Prozent Brennstoff.
Kosten: ab 30 Euro.

Clever lüften
Pro Tag verdunsten in einem Vier-Personen-Haushalt bis zu zehn Liter Wasser, ein ganzer Eimer voll. Der Dampf muss raus, sonst entsteht Schimmel. Also regelmäßig
die Raumluft austauschen. Alle zwei Stunden für fünf Minuten querlüften: Heizkörper abdrehen, gegenüberliegende Fenster und Türen ganz öffnen. Je kälter es draußen ist,
desto kürzer und öfter lüften. Trockene Luft erwärmt sich schneller.
Kosten: umsonst.

Rollladen dämmen
Alte Rollladen-Gehäuse halten die Kälte schlecht draußen, oft nur mit einem Sperrholzbrett als Außenschutz. Flexible Dämmmatten (erhältlich im Baumarkt) schließen die Wärmebrücke nachträglich und sparen Heizkosten.
Kosten: ab 17 Euro pro Rollladen.

Fenster abdichten
Kalte Luft strömt durch die Fugen zwischen Flügeln und Rahmen von alten Fenstern. Es zieht, Lärm und Staub dringen nach innen. Selbstklebende Gummiprofile schaffen schnell Abhilfe.
Kosten: ab 3 Euro pro Fenster.

Wärmeleck schließen
2.900 Kilowattstunden Wärme pro Jahr gelangen durch das Rohr der Dunstabzugshaube ins Freie. Lösung: gedämmten Mauerkasten
einbauen. Der öffnet nur, wenn der Dunstabzug arbeitet.
Kosten: ab 400 Euro.

Speicherboden dämmen
Wird der Speicher nicht gehezt, schreibt die Energieeinsparverordnung (EnEV) vom 1. Oktober 2009 eine Dämmung der obersten Geschossdecke vor. 10 Zentimeter dicke Polyurethan-Platten lückenlos bis an die Dachkonstruktion und den Schornstein verlegen. Soll der Dachboden begehbar sein, Spanplatten als Bodenbelag darüber befestigen.
Kosten: ab 10 Euro pro Quadratmeter.

Kellerdecke dämmen
Ebenfalls ein Muss durch die EnEV: Die Decke eines unbeheizten Kellers muss gedämmt sein. Zum Beispiel mit sechs Zentimeter starken Polystyrolplatten.
Sorgt im Erdgeschoss für warme Füße, spart bis zu acht Prozent Heizkosten.
Kosten: ab 5 Euro pro Quadratmeter.
 
Rohre ummanteln
Dämmstoff-Schläuche aus Schaumstoff über die Heizungsrohre ziehen (laut EnEV). Kostet wenig, spart ebenfalls bis zu acht Prozent Heizkosten.
Kosten: ab 3 Euro pro Meter.

Wärmebrücken
Durch das dünne Mauerwerk der Heizkörpernischen geht viel Wärme verloren. Und dort ist es am wärmsten! Dämmmatten aus dem Baumarkt reduzieren die Wärmeverluste um vier Prozent.
Kosten: ab 10 Euro pro Quadratmeter.

Teppiche auslegen
Der Mensch empfindet die Temperatur in Räumen mit Teppichboden um zwei Grad wärmer als bei Belägen aus Stein oder Fliesen. Wenn Pantoffeln und dicke Socken nichts mehr helfen, Teppiche oder Läufer auf die kalten Stein- und Fliesenböden legen. Wärmt von unten!
Kosten: ab 3 Euro pro Quadratmeter.

 
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